Behind the Scenes – Fotoshooting im Kletterzentrum

Beim Fotoshooting für das Kletterzentrum Chur durfte ich Yanik und Damian ganz spontan und ohne die üblichen Vorbereitungen mit der Videokamera begleiten. Kann durchaus auch funktionieren – wie sich gezeigt hat.

Artikelbild Fotoshooting Kletterzentrum

Im Gegensatz zum Fototeam, welches organisiert und gut vorbereitet auf den Auslöser drückte und die Models die Wände hoch dirigierte, habe ich mich ohne grosse Planung in das Geschehen gestürzt. Ganz ohne Storyboard oder Treatment, dafür mit ganz viel Inspiration vor Ort.

In der Regel ist eine exakte Planung mitunter das Wichtigste für einen guten Film. Bei den grösseren Filmprojekten – wie beispielsweise das Relaunch-Video für Foppa – benutzte auch ich die verschiedenen Methoden für eine gute Vorbereitung: Storyboard, Treatment, Location Scouting.

Falls es das Projekt (und der Kunde) zulässt, kann es aber genau so zielführend sein, ohne exakte Planung an die Sache heranzugehen. Man lässt sich direkt vor Ort durch die Gegebenheiten inspirieren und fängt das ein, was einem in diesem Moment ins Auge sticht.

Auch in der Postproduction stehen einem folglich dann alle Türen offen: Gleich während der Bearbeitung kann man spontan entscheiden wann welche Szene wo kommt, wie sie aussehen soll, wie man zur nächsten überblendet und was man mit Musik, Soundeffekten und Motiongraphics machen kann.

Fazit

Eine gute Planung ist und bleibt wichtig für ein erfolgreiches Filmprojekt. Aber als Abwechslung mal mit einem freien, unvorbelasteten Kopf dahinter zu gehen, kann durchaus auch zu sehenswerten Videos führen und bringt neue Ideen. Und macht uhuara Spass!